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Lange nicht gemeldet January 29, 2009

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Hallo Ihr lieben da draussen vor euern Computern,

Nachdem ich nun schon wieder soooo viel Gebettel von allen Seiten gehört habe, will ich euch noch mal mit einem neuen Artikel beglücken.

Das letzte mal habe ich davon geredet, dass ich am Freitag heimfahren wollte. (jaj, ich weiss, das war schon vorletzten Freitag…) Naja, auf jeden Fall bin ich hier nach der Arbeit losgefahren und war ziemlich zügig dann auch zu Hause. Dort haben wir noch schön lange gequatscht und am nächsten Tag haben wir erstmal schön ausgeschlafen. Vormittags haben wir noch ein paar Besorgungen gemacht und ansonsten eigentlich den ganzen Tag nix :-) Naja, net ganz. Nennen wir es Mittagsschlaf…

Und abends dann der Grund, warum ich eigentlich zu Hause war. Wir sind zu viert nach Leipzig gefahren (ja, alle mit meinem kleinen Corsa) und waren im „Anker“ bei einem Konzert von Fiddlers Green. Wer die nicht kennt ist selber schuld, der hat wirklich was verpasst. Sie spielen nach eigenen Aussagen: Irish Independant Speed Folk Rock. Und jetzt kann es sich doch jeder vorstellen, oder? :-P

Auf jeden Fall hat es allen super gefallen und wir sind glücklich, aber müde wieder zu hause angekommen. Wiederum ausschlafen und dann war schon wieder Sonntag… *blödfind* Naja nützt ja nix. Ich wollte gar nicht wieder weg. Aber es musste ja. Aber erst Montag früh. Also haben wir uns den Sonntag noch richtig schön gemacht. Vormittags haben wir die Sonne genossen bei einem Ausflug im Cabrio durch die verschneite Gegend. (Ja, in Deutschland war viel mehr Schnee als in der Schweiz). Ob wir offen gefahren sind? Ich bin doch net bescheuert!!! Natürlich sind wir offen gefahren ;-) Es war herrlich…

Und dann haben wir den Tag mit Kartenspielen nachmittags zuende gebracht.

Montag früh um 4.30Uhr gings dann wieder in die Schweiz und die Arbeitswoche nahm ihren Lauf. Montag abend bin ich nur totmüde ins Bett gefallen. Aber die anderen Abende habe ich mit Chor, Fitness, Wellness und Klettern verbracht und war am Donnerstag überdies noch zu einem 50.-Geburtstag eingeladen. Das war echt ne coole Woche. Leider hat sich der Philipp am Wochenende ein Sprunggelenk gebrochen und fällt als Kletter- und Snowboardpartner wohl erstmal ganz schön lange aus. An dieser Stelle *Gute Besserung*!

Ja und so war dann auch schon ganz schnell wieder Wochenende. Und wir wollten ja eigentlich Sonntag nach Frankreich zu den Hundebabies. Aber es kam mal wieder alles ganz anders. Am Samstag bin ich mit Andrea und Dolores reiten gewesen und habe mein Zimmer aufgeräumt. Das war auch mal notwendig J Und faul sein gehört schliesslich auch dazu. Und so faul war es auch gar nicht. Hab doch noch bissel im Stall mitgeholfen. Und Samstag abend habe ich mich bei einem ehemaligen Arbeitskollegen zum Abendessen eingeladen. Das hat er mir schon vor einem Jahr versprochen gehabt. Ich hatte einen wunderschönen Abend mit Essen, DVD-schauen und einem absolut romantischen Ausblick über die ganze Stadt Luzern von seinem Balkon. Um Mitternacht musste ich allerdings wieder los und habe mich mit Lam (meinem ehemaligen Mitbewohner) getroffen. Wir waren dann noch bis halb3 in der Bar59 in Luzern und haben ausgiebig gequatscht. Er hat jetzt auch ein neues Auto.

Naja das Ende vom Lied war eine ziemlich kurze Nacht, da ich für das Snowboardfahren am Sonntag ja auch nicht soooo spät aufstehen durfte. Beim Zähneputzen dann der Shock: Ich hatte gar kein Snowboard da. Das hatte ich vorm Wochenende zum Service gebracht und noch net wieder abholen dürfen. Naja, da hab ich mir zum Sonntag morgen (oder sagen wir besser „früh“) also noch ein Schneebrett ranorganisiert und los ging’s.

Mit Andrea (jepp, die vom Reiten) und noch nem Kollegen von ihr waren wir in Melchsee Frutt unterwegs. Und ich bin (bis auf ein paar leichte Differenzen zwischen den Tempovorstellungen meines neuen Boardes und mir) ziemlich gut gefahren. Naja sagen wir „zumindest ohne grössere Verletzungen nach Hause gekommen“ ;-)

Abends war ich dann hundemüde. Aber nach dieser Woche auch kein Wunder. Und jetzt wisst ihr auch, warum ich nicht zum Schreiben kam…

Ja, und tagsüber haben wir immer noch Bewerbungen fertig gemacht und Diplomarbeit geschrieben bis zum Anschlag. Ich musste die Minusstunden vom letzten Wochenende (Freitag Nachmittag und Montag Vormittag) ja noch rausholen.

Aber die Arbeit kommt gut voran. Ich bin zur Abwechslung mal echt stolz auf mich!

Diese Woche habe ich wieder ziemlich sportlich verbracht. Montag mal nichts (Ruhetag musste sein), Dienstag Fitness und Chor, Mittwoch Klettern, heute kommt der Carsten da gehen wir „nur“ was trinken zu Markus und Anna, und morgen wieder klettern und Samstag Snowboarden. Sonntag evtl. reiten. Mal sehen…

Leider habe auch ich mir wieder mal die Zehe vertreten gestern und hoffe inständig, dass ich morgen wieder normal laufen kann. Das wird schon

So, ich muss jetzt los, der Carsten wartet schon zu Hause.

Bis die Tage!

Kletterdonnerstag und Heimfahrfreitag January 15, 2009

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Hallo ihr Lieben da draussen,

Seit vorgestern haben Carsten und ich kaum noch anderes gemacht, als Jobs rausgesucht und Bewerbungen fertig gemacht. Jetzt muss es einfach klappen. Mal sehen…

Ich habe die letzten Nächte miserabel geschlafen. Trotzdem geht es mir den Umständen entsprechend gut. Heute abend geht es nochmal mit dem Philipp nach Root und anschliessend bissel Tasche packen zu Hause um dann am Freitag (also schon morgen – yippie) nach Hause zu fahren. Ich fahre direkt von Arbeit aus und komme am Montag mittag wieder. Ich werde also übers Wochenende vermutlich keine neuen Eintragungen machen.

Wünscht mir eine gute Fahrt und denkt an mich!

tschaui

Linda

Wochenende January 14, 2009

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Salut,

Nachdem ich Donnerstag nacht noch bis weit nach Mitternach Bilder ins Netz gestellt habe und am Samstag auch nur ganz kurz nen Satz veröffentlicht habe, kommt jetzt hier nochmal ein längerer Artikel über mein Wochenende.

    

Am Freitag bin ich erstmal früh ziemlich schlecht rausgekommen, hab mich dann aber doch rausgeprügelt aus dem Bett und habe nen ziemlich müden Arbeitstag verlebt. 16Uhr war dann schluss und ich hab den Anton ins Auto gepackt, um den Philipp für die Kletterhalle abzuholen. Dort haben wir uns dann noch mit meinem Gastpapi Markus getroffen und haben die Öffnungszeiten der Kletterhalle voll ausgenutzt. Wir sind also kurz vor zehn da raus. Anschließend haben wir uns beim Philipp nen schönen Abend gemacht mit russischen Spezialitäten, Schweizer Bier, Sächsischen Dinkelchen und einem Südtiroler Rotwein ;-)

 Nachts um vier haben wir uns aus Vernunftsgründen dann doch hingelegt. Nur um 4,5h später wieder aufzustehen. Ich war nämlich vormittags zum Reiten verabredet. Leider kam ich 10min zu spät und die zwei waren schon ohne mich losgeritten. Aber dann hab ich die Zeit halt genutzt und noch bissel mit den Hundebabys rumgetobt. Dann gabs Mittag und anschließend kam die Familie zu Besuch, die die Hunde in drei Wochen mitnehmen sollte nach Frankreich. Super nett sind die gewesen. Und ich hab ihnen die Hunde geholt und den Kindern in die Hand gedrückt. Ich wusste ja noch nicht, dass das das letzte mal war, dass ich sie gesehen habe. Ich bin daraufhin reiten gegangen mit Andrea. Sie kommt fast jedes Wochenende hier reiten. Wir sind herrlich im Schnee den Berg rauf geritten. Ohne größere Zwischenfälle bis über die Wolken in die Sonne. Sonne, Schnee und mein Lieblingspferd. Was gibt es für ne schönere Mischung.

Als ich wiederkam waren sie weg die Hunde. Jetzt sind sie in Frankreich. Die Familie wird sie hoffentlich gennauso verwöhnen, wie ich das getan habe. Ich hab die beiden Süßen vom Tag ihrer Geburt an begleitet. Und nun geht´s ihnen auch ohne mich gut. Das hoffe ich zumindest. Aber sie fehlen mir sehr.

Den Nachmittag jedenfalls habe ich die Nachricht gar nicht gut vertragen. Und als es dann 19Uhr hieß, dass wir zum Nachtessen fahren, war mir gar nicht danach zumute. Aber wir waren ja eingeladen. In Emmen in einem kleinen Asia-Takeaway zum Käsefondue. Alles in allem ein lustiger Abend. Die Ablenkung tat ganz gut. Wir saßen bis nach Mitternacht im Asia-Imbiss und haben gequatscht. Das auf dem ersten Bild ist übrigens meine neue Familie auf Zeit: Sepp und Madeleine.

Ja, ich liebe Käsefondue!!!

Am nächsten Abend sollte es zum Boarden gehen. Aber dann kam mal wieder alles anders. Philipp und Anton waren allein beim Boarden und ich war nach dem Ausschlafen zum Mittag eingeladen und anschließend sollte ich bei einer gut befreundeten Familie (also auch dort wo es das Mittag gab) mit anfassen und ein paar Schränke aussortieren und runtertragen. Auf dem Bild oben ist Sylvia, die Freundin von Madeleine. Eben diese, wo das Mittagessen war ;-)

Die stehen jetzt bei mir im Zimmer. Endlich habe ich Ablagefläche dazu bekommen. Ein großes Stehregal, ein kleineres als Schreibtischaufbau und ein kleines Schuhregal für den Flur draußen. Jetzt ist soviel mehr Platz in meinem Zimmer!

Die Nacht auf Montag (und eigentlich auch alle folgenden Nächte bis heute) konnte ich abends immer nicht einschlafen. Ich bin sehr aufgewühlt und durcheinander. Ich hoffe, dass das mal wieder besser wird.

Besser werden muss auch de Zehe meines Bauernhofpapies. Die ist seit gestern 2-3 mal gebrochen und stillgelegt. Er hat sich nen Holzklotz auf den Fuß geworfen. Tsäs tsäs tsäs. Mal sehen, wann das wieder heile ist…

Die neugewonnene Freizeit (keine Hundebabies und keine Arbeit für die Uni mehr) nutze ich bisher meist im Fitness-/Wellnessbereich unserer Firma. Abends noch bissel Radfahren und anschließend Sauna oder Whirlpool. Das ist schon was feines… Oder ich befasse mich mit dem Großen Thema Bewerbungen.

Bitte drückt uns alle die Daumen, dass der Carsten und/oder ich hier bald Arbeit finden! Wir brauchen jeden Daumen!!! Wir haben jetzt nochmal eine Grossoffensive gestartet. Jetzt muss es einfach klappen!

So, das wars erstmal.

Am Wochenende bin ich nochmal kurz in Sachsen.

Bis bald
Linda

Die Hunde sind weggegeben… January 11, 2009

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Ihnen geht’s bestimmt gut… Aber für mich ist’s grad schwer…

Carstens neues Auto January 9, 2009

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Mir fällt nochwas ein…

Der Carsten hat sich doch ein neues Auto gekauft, dass ihr noch gar nicht kennt: Ein Daihatsu (wie auch immer man das schreibt) Copen. Ein niedliches kleines Cabriolet…


So, jetzt habt ihr aber alle Bilder gesehen, die ich zeigen wollte.

Nun wirklich gute Nacht!

Linda

hab doch noch was vergessen gestern nacht… January 9, 2009

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Hallo Welt!

Ich hab gestern nacht noch vergessen dir zu erzählen, dass das, was wir die ganze Zeit tagsüber gemacht haben, zumindest in den letzten drei Tagen zu Hause zumeist Schneeschieben war.

Es hat am 03. und 04.01. zwei Tage durchgeschneit und Chemnitz unter gut 50cm Schnee verschüttet. Wir haben alle 2h Schnee geschaufelt. Das war beizeiten nicht mehr lustig… Dazu herrschten eisige Temperaturen von kälter als minus 20°C. Wir wussten gar nicht mehr wohin mit dem Schnee, aber weg musste er, also hat kurzer Hand jeder sort wo er war einen Berg geschaufelt und das Ergebnis sah dann so aus…

Und was ich noch vergessen habe: Wir haben Weihnachten für die Muttis, Vatis und Großeltern dieser Welt einen Kalender drucken lassen mit Fotos von Carsten und mir aus dem vergangenen Jahr. Wer an diesen Bildern auch interessiert ist kann sich den Kalender unter http://www-user.tu-chemnitz.de/~linb/ und dort Kalender 2009 anschauen und/oder ausdrucken. Nur so als Hinweis… (Für langsame Internetverbindungen: Achtung das sind 12,5MB zum runterladen…)

Ich wünsche euch noch nen schönen Abend!
tschaui

Eure Linda

oh weh, so lange nichts geschrieben… January 8, 2009

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Hallo Welt,

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, so lange hab ich hier nichts gemacht.

Und jetzt habe ich von allen Seiten so viel Ärger bekommen, dass ich mich unbedingt wieder ransetzen will. Diesmal wirds lang befürchte ich, aber da müsst ihr nun durch. Habt ja alle gedrängelt!

Ich hab erstmal wieder lesen müssen, was eigentlich das letzte mal passiert war. Ja, richtig, da war die Sache mit der gerissenen Frontscheibe beim Corsa. Da ist jetzt nun ne neue drin. Und ich seh auch wieder alles. Ganz ist de Sache noch nicht geklärt, es gibt noch kleine Ungereimtheiten mit der Versicherung, allerdings nur zwischen der Werkstatt und der Versicherung. Ich hab nix damit zu tun, und dass der Schaden gezahlt wird steht auch nicht zur Diskussion. Ist nur noch eine Frage des “Wie”. Den Abend als ich den Corsa in der Werkstatt hatte hab ich mal wieder beim Philipp verbracht. Das war auch (wie immer) schön. Haben bis spät in die Nacht Film geschaut und geschwatzt.

Die nächsten Tage gingen wie im Flug vorbei. Ich glaube mich zu erinnern, dass wir nochmal klettern waren. Diesmal zu viert: Anton, Philipp, mein Gastpapi Markus und ich. War sehr schön. Leider hab ich hier nur die Kletterfotos vom Klettern davor, aber das war ja auch dort und auch schön, und deshalb passen die Bilder auch hierrein. Lange Hose ist Anton, dreiviertellange ich und kurze ist Philipp…

Die Tage danach gingen mit sehr viel Arbeit ins Land. Neben der Diplomarbeit hatte ich abends immer noch sehr viel für die Uni zu arbeiten. Dort hatte ich noch restliche Minusstunden von meiner Anstellung als HiWi. Und der Ulf (mein Chef an der Uni) hat mir nochmal echt nen großen Packen Arbeit abverlangt. Und das musste ja alles erledigt werden.

Trotzdem habe ich mir am Wochenende einen Tag frei genommen und hab meine Familie besucht. Ich war bei meinem Cousin und seiner Familie in Zürich. Ich bin so gerne dort. Ich bin halt doch so ein richtiger Familienmensch. Der Tag ging viel zu schnell vorbei. Dafür war ich an diesem Sonntag dann schon richtig auf Weihnachten eingestellt. Ich habe mein erstes Krippenspiel (hier: “Weihnachtsspiel”) auf Schwiizerdüütsch erlebt und Schweizer Weihnachtlieder gesungen. Na, ich habs zumindest versucht :-) Die deutschen gingen mir dann doch leichter von der Zunge… Aber schön wars. Und für mich war endlich so richtig Weihnachten.

Die Tage vor Weihnachten gings mir dann nicht mehr so gut. Die viele Arbeit und der wenige Schlaf forderten ihren Tribut. Ich konnte mich zunehmend schwerer konzentrieren und hatte solche Kreislaufprobleme, dass ich zum Teil eher von Arbeit heimgehen musste, als es der Stundenzettel erlaubt hätte. Aber dann war er da. Der letzte Arbeitstag: Am Freitag den 19.12. haben alle Mitarbeiter bereits 14Uhr Arbeitsschluss gehabt, denn die große Firmenweihnachtsfeier stand an. Die ist ziemlich beliebt und muss wohl immer zu wahren Exzessen bis in die späten Morgenstunden des neuen Tages ausarten. Alle Mitarbeiter schwärmen davon. Ich war nur bis abends um sechs da. Haben uns ne Rede vom Chef angehört, dann ne Stunde geschwatzt bei Sekt/Wein/Saft/Wasser und Käse (JAAAAA, viel Käse :-) ) und anschließend gabs Abteilungsweise Abendessen mit gemütlichen beisammensein. Dann ab 18Uhr hätte es große Bars und Trinkspiele gegeben, aber ich wollte nach Hause. Unbedingt. Ich hab so drauf gewartet wieder bei Carsten sein zu können. Wieder unter meinen Liebsten zu sein. Ach das war mir so wichtig. Also bin ich 18Uhr noch nach Hause gefahren und war auch schon viertel 2 (also nach reichlich 7h Fahrt) da. Neuer Rekord.

Und dann hab ich geschlafen. LAAAAANGE… Ich war so fertig. Die ganze Anspannung der letzten Wochen erstmal abgefallen. Das Wochenende ist mit aktivem Faulsein ins Land gegangen. Mal hier bissel paar Freunde getroffen, mal da ne DVD angeschaut, mal gelesen oder nen Spieleabend gemacht.

Montag und Dienstag (22./23.12.) hieß es dann ein allerletztes mal ranglotzen und arbeiten für die Uni. Endlich hab ich das alles los. Ich muss mich nie mehr mit Anfrageabwicklung und Auftragsprozessoptimierung herumschlagen. Endlich, endlich, endlich….

Am Montag bin ich bereits nach Hause zu meinen Eltern gefahren (1h von Chemnitz weg) und habe dort gearbeitet und wie immer am 23.12. kam der Christbaum ins Haus. Sehr voll, grün und ansehnlich hatte er doch nen größeren Nachteil: Der Stamm war in sich mehrfach s-förmig gefaltet, was ein gerades und kippsicheres Aufstellen zu einem zeitraubenden Unterfangen machte. Aber zu dritt haben wir das dann doch irgendwie hinbekommen.

Abends kam dann der Carsten nach und wir haben bis Weihnachten ne schöne gemeinsame Zeit gehabt. Den 24.12. hat dann jeder bei seiner Familie verbracht. Das Krippenspiel besuchten wir mal wieder in unserer Heimatkirche im Nachbardorf. Das Orgelspiel war wieder herzzerreißend schlecht. Der Orgelspieler kann seine Liedeln auch nach 20 Jahren Weihnachtslieder üben immer noch nicht. Aber lassen wir das lästern… Der Weihnachtsmann war wiedermal gnädig und brachte neben Büchern, Kalendern, Bettwäsche und Süßkram einen PDA (Mini-PC, mit Handy und Navigationssoftware) und vorallem die Versicherung für meinen süßen kleinen Corsa. Ich hab dem Weihnachtsmann noch bissel unter die Arme gegriffen und mir selbst ne neue Snowboardhose, ne externe Festplatte und ein Puzzle geschenkt. Das hatte leider doch nur 1000 Teile und war in zwei Tagen erledigt. Ich brauche unbedingt neue Herausforderungen…

Den erstenn Weihnachtsfeiertag verbrachten wir in Chemnitz mit (ja, wie jedes Weihnachten) Essen und anschließendem (nein, nicht wie jedes Jahr) Schlittschuhlaufen auf der Außenlauffläche im Chemnitzer Eisstadion. Die hatten sogar nen Weihnachtsmann auf dem Eis. Ich hab nen Schoko-Lutscher ergattert. *freu*

Zweiter Weihnachtsfeiertag wieder in Nauhain. Besser gesagt in Hartha bei der Schwester meines Opas. Es gab wieder Essen für Millionen, aber wiedermal superlecker. Mit viel zu viel Essen im Bauch haben wir uns nen schönen Abend gemacht und Rommée gespielt und ferngesehen. Am nächsten Morgen stand ein Ausflug mit meinen Mädels auf den Reiterhof im Programm. Carsten überraschte mich damit, dass er mitwollte. Was mich aber sehr gefreut hat. Es war ein sehr kalter, sehr anstrengender aber auch sehr schöner Morgen auf dem Reiterhof.

Die nächsten Tage bis nach Silvester haben wir gemeinsam in Chemnitz verbracht. Jetzt bekomm ich die Reihenfolge auch nicht mehr so hin. Wir haben viele Freunde getroffen, waren nachts Eislaufen und haben am 30.12. Im Kosmonautenzentrum vorbeigeschaut. Nachdem Carsten da jahrelang Mitgleid war, haben wir zusammen ne Modellrakete aus Pappe gebaut. Am Silvestertag nachmittags werden traditionell diese gebastelten Raketen zusammen mit alten schon vorhandenen Modellen gezündet. Mit Triebwerken versehen starten die Raketen in den Himmel und kommen, wenn alles gut gebaut ist und kein starker Wind herrscht möglichst nah und möglichst sanft wieder zu Boden. Meine Rakete war gut gebaut. So gut, dass wir gleich noch den dritten Preis damit abgeräumt haben. Jetzt hab ich nen ganz tollen Kalender mit Raumfahrtmotiven und das Wissen, wie man gute Raketen baut. Ich hab sie mitgenommen nach der Landung. Ist ja schließlich meine Himmels-Möhre ;-)

Noch ein Wort zum Eislaufen, weil es so genial war: Wir sind nachts zu dritt, jeder mit ner Stirnlampe ausgerüstet, auf dem Geyrischen Teich Schlittschuh gelaufen. Das war echt unheimlich, aber ein ganz spezielles Erlebnis. Das war echt ein Highlight. Viel sieht man ja nicht und das Geräusch mit Schlittschuhen auf nem richtigen Teich statt ner künstlichen Eisfläche hatte ich schon fast wieder vergessen. Wir waren echt ganz alleine unter einem phänomenalen Sternenhimmel. Das war sooooooo schön. Und soooooo kalt…

Weiter gingen die Tage mit einer sehr schönen Silvesterfeier zu fünft beim Philipp zu Hause. Nach dem traditionellen Dinner-for-One-schauen und ner Spielrunde Scotland-Yard-jagt-Mister-X-durch-London haben wir (Philipp, Carsten und ich sowie ein befreundetes Pärchen) mit den Kindern von Philipps Schwester Feuerwerk bestaunt und anschließend Fondue vorbereitet und gegessen. Sehr lecker. Nur mussten wir dann los, weil die Zeiger der Uhr unaufhaltsam auf Mitternacht zurückten. Wir haben Silvester auf dem Feld draußen weit oberhalb von Chemnitz verbracht und das Feuerwerk über der Stadt genossen. Nachdem wir alle gut getrunken hatten war uns die Kälte draußen auch egal und wir zündelten weiter fleißig. Irgendwann sind wir wieder zu Hause gewesen und haben das Fondue einfach wieder angemacht und weitergegessen und weitergefeiert. Auch noch als Philipps Eltern heimkamen und sich dazusetzten.

Nächster Tag ausschlafen. War ja klar eigentlich. Aber ich dachte, ich erwähne es nochmal. Viel war dann nicht mehr. Abends haben wir mit der Mutti noch bissel zusammengesessen und sind zeitig ins Bett. Am 2.Januar dann waren wir in Oberwiesenthal am Fichtelberg Snowboarden. Den ganzen Tag. Und mit noch weiteren geschätzten 5mio Deutschen. Na gut, das war bissel übertriben, aber es waren Menschenmassen an den Liften. Schön wars trotzdem.

Abends bin ich trotz Muskelkater noch nach Hause zu Anja (ner Freundin) gefahren. Und wir haben nen Spiele- und Quatschabend gemacht mit noch nem lieben Kumpel von mir und Anjas Bruder. Nach dem Pokern (Ich denke, ich habe gewonnen…), dem Spiel mit dem klassischen Namen “Neger” und zwei Runden “Spitz pass auf” haben wir dann die Segel gestrichen und ich bin zu meinen Eltern zum Schlafen gefahren. Dort habe ich in Ruhe dann auch den nächsten Tag verbracht. Der verging zum Großteil damit das Puzzle fertig zu lösen und zu lesen. Übrigens ein Supergeniales und amüsantes Buch für jeden Katzenliebhaber: Ralf Schmitz: “Schmitz’ Katze”. Echt zu empfehlen. Habs an einem Tag durchgehabt.

Nächster Tag (04.Januar – Ja, es geht dem Ende dieses Artikels entgegen…) ging es dann wieder nach Chemnitz. An dem Abend sollte eine LAN-Party stattfinden. Übrigens meine erste in meinem Leben. Für alle Nicht-Computer-Freaks die Erklärung: Mehrere Spieler (meist männliche Jugendliche) treffen sich in einem großen stickigen Raum, verbringen Stunden damit mit km langen wirren Kabeln alle Rechner miteinander zu vernetzen und spielen dann verschiedenste Spiele (meist Ballerspiele) mit- bzw. eigentlich meist gegeneinander.) War echt lustig. Wie erwartet war ich das einzige Mädel, und hab auch meist verloren, aber es hat Spaß gemacht. großen sogar. Nachts um 2 ging dann der ganze ewige Aufbau wieder rückwärts, dafür im zehnfachem Tempo. Tja, einreißen ist halt doch einfacher als aufbauen. Die harten Zocker blieben natürlich noch lange und die Weicheizocker sind (wie wir) nach Hause gefahren, weil jemand müde war…

5. und 6. Januar hätte ich eigentlich schon wieder arbeiten müssen, hab allerdings noch zwei Tage Urlaub genommen und bin noch bissel geblieben. Nach einigen zu erledigenden organisatorischen Dingen (Unterschriften an der Uni geben, Arztbesuch, Einkauf, Tasche packen, Schneeketten ausprobieren, … ) haben wir schließlich noch nen schönen Abend bei einem Kumpel vom Carsten verbracht und sind zeitig ins Bett gegangen um am nächsten Tag zeitnah loszukommen.

Bei Temperaturen unter minus 20Grad war das allerdings so ne Sache. Zugefrorene Fenster und Türen am Haus waren erst der Anfang. Nachdem wir das Auto “aufgefönt hatten” konnten wir die Taschen, Tüten und Kisten (Ja, Frauen verreisen eben mit viel Gepäck) ins Auto laden und ich konnte losfahren. Denkste… In den zwei Minuten zwischen Heizlüfter rausnehmen und losfahren war das Auto schon wieder komplett gefroren. Also nochmal kratzen. Los gings. Nach 1,5h war das Auto dann auch innen soweit, dass ich innen keine Eisblumen mehr an den Scheiben hatte. Man, hatte ich kalte Füße, aber die Luft musste ja unbedingt an die Scheibe *grrrr*. Nach drei Stunden die erste kurze Pause. Ich hab nix mehr gesehen. Hab mich gewundert, dass die Düsen der Scheibenwischer immer noch net aufgetaut waren und stell fest, dass nicht die Düsen eingefroren waren (sagen wir zumindest “nicht nur”) sondern der ganze Behälter trotz Frostschutzmittel ein einziger Klumpen war. Also bin ich immer, wenn ich nicht mehr genug sehen konnte bissel dichter hinter nem LKW hergefahren und hab mich so lange nass machen lassen, bis die Scheibenwischer wieder wischen konnten. Nach 6h Fahrt und knapp 20Grad mehr auf dem Thermometer ist mein Wasser dann doch noch aufgetaut.

Hier angekommen habe ich erstmal mit allen Tieren ausgiebeig gekuschelt. Die scheinen mich ganz schön vermisst zu haben alle.

So und da sind wir nun endlich bei “heute”. Was gibts? nicht viel erster Arbeitstag halt. Bissel stressig, bissel lang, bissel anstrengend, aber alles in allem OK. Und der Abend? War noch kurz was einkaufen (Ja, ich hab nen Laden gefunden der länger als bis 18Uhr auf hat…) und dann ne gefühlte Ewigkeit mit den Hundebabies durch das Heu getobt. Und Zu-Abend gegessen und gequatscht. Und nun sitz ich hier: totmüde, aber glücklich endlich alles aufgeschrieben zu haben.

Gute Nacht, Welt! Schlaf du auch gut!

Deine Linda

P.S. Das waren jetzt 2057 Wörter. Ich hoffe, das reicht als Wiedergutmachung. Ich schreibe jetzt lieber wieder öfter, eh ich euch wieder solche Monstertexte schuldig bin…