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Nun isses nur noch ein Monat… February 26, 2008

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So ihr Lieben,

Versuch nummer zwei euch das hier zukommen zu lassen. Wiedermal hat der PC die Arbeit einer ganzen Stunde vernichtet und meinen Blog Artikel, den ich am Samstag geschrieben habe, einfach gelöscht statt ihn ins Netz zu stellen. Ich hatte dann keine Lust mehr alles noch mal zu schreiben… Diesmal schreib ich ihn offline, da kann nix passieren :-)

Vorweg noch ein Wort zu den Kommentaren. Irgendwie scheint die Komentarfunktion nicht mehr zu funktionieren. Ich muss mal sehen, ob ich den Fehler irgendwie finde. Ansonsten müsst ihr halt doch emails schreiben ;-) Ich sag bescheid, wenn’s wieder geht.

So, nun geht es also ganz straff auf Ostern zu. Und damit auf die Zeit zu Hause. Ich will gar nicht weg hier. Ich freu mich riesig auf zu Hause. Auf Freund, Familie, auf Chemnitz, Nauhain, mein Miezl, das wieder-Student-sein-können einfach alles! Aber ich mag gar nicht dran denken von hier Abschied zu nehmen. Jetzt wo ich hier richtig halt gefunden habe, wo ich Freunde habe, wo ich mich hier doch soooo wohl fühle. Ich werd schon wieder traurig, wenn ich nur davon schreibe. Drückt mir am besten alle jetzt schon die Daumen, dass ich hier wieder ne Diplomarbeitsstelle finde. In so einem Land wie hier macht man sonst nur Urlaub. So eine tolle Gegend erlebt man immer nur mal kurz in wenigen Ferientagen. Und ich hab das Privileg gehabt hier leben zu dürfen. Ich geniesse es! Ich kann mich grad gar nicht richtig entscheiden, was ich jetzt mehr will – heim oder bleiben.

Ich wollte euch im Artikel vom Samstag von letztem Wochenende erzählen. Das war sooo schön. Der Carsten war mal wieder da. In der Nacht zum Freitag klingelte es 5.45 Uhr an der Tür. Er war die ganze Nacht durchgefahren und wollte dann während ich auf Arbeit war schlafen. Ich hab es kaum ausgehalten auf Arbeit und wollte nur nach Hause. Allerdings waren wir dann beide zu müde um noch mal fortzugehen und haben uns erst noch ein schönes Käsefondue gemacht und dann nen gemütlichen Abend verbracht.Grinskeks

Der nächste Tag stand (nach einem gemütlichen Ausschlafen) dann im Zeichen des Sports. Wir hatten uns neue Kletterausrüstung gekauft und wollten die natürlich ausprobieren. Wir sind den ganzen Nachmittag noch in der Kletterhalle gewesen. Das war schön!!! Am Abend haben wir uns einen Besuch beim Italiener gegönnt und anschließend meinen Mitbewohner Lam in der Lounge, wo er arbeitet, besucht. Dort haben wir schön gequatscht und nen Cocktail genossen. Das war ein herrlicher Abend!

Der Sonntag begann wieder mit nem herrlichen Ausschlafen und anschließendem Sonntagsfrühstück. Ich genieße ein ordentliches Frühstück immer sehr, da meins unter der Woche meist nur ein Glas Kakao enthält.

Dann haben wir die warme Frühlingssonne genossen und nen schönen Spaziergang gemacht. Ja, und dann war mein schönes Wochenende mit Carsten leider auch schon wieder vorbei. Er musste leider 14.00 wieder los weil er ja Montag früh arbeiten musste und blöderweise immer noch 8Stunden Fahrt zwischen Chemnitz und Emmen liegen.

Mein erster Tag am Felsen

Ja, und Sonntage sind immer ganz schön einsam. Ich hab nie wirklich Heimweh gehabt, aber Sonntage sind immer bisschen traurig. Ich hab dann abends versucht mich abzulenken und mich noch mit nem Freund vom Lam getroffen. Gegen zehn kam der Lam dann auch noch dazu und wir haben noch ne ganze Weile weiter gequatscht. Als ich dann heim wollte, haben mich die beiden einfach nicht gelassen und mich förmlich genötigt noch mal mit ins “Loft” zu kommen. Das sei DER Club hier in Luzern, und Lam würde ja heimfahren und außerdem wollten sie auch net lange bleiben. Nun ja, es wurde dann doch um drei. :-) Aber es war ein toller Abend dann geworden. Ich mag die beiden wirklich sehr.

Also ging die Woche dann schon wieder mit nur drei Stunden Schlaf los… Aber ich halt das mittlerweile ganz gut durch. Hätte mir vor nem halben Jahr mal jemand gesagt, dass ich mit durchschnittlich 5-6Stunden Schlaf über viele Wochen hinweg gut durchhalten würde, hätte ich’s nicht geglaubt.

Die Woche war wieder mit viel Arbeit gefüllt. Mein Projekt läuft nun seit Wochen gut und schafft mir täglich viele Problemfälle ran. Ich bin mittlerweile echt wichtig, weil ich wie kein anderer gerade durchseh, was, wieweit, bei wem, durch wen, wie lange noch, … gepflegt ist. Problematisch ist es halt, dass noch bis vor wenigen Jahren nicht mit diesem System geschaffen wurde, und es deshalb jetzt gilt, für alles was nicht ins neue System passt, ne neue zugeschnittene Lösung zu finden.

Dieses Wochenende begann am Freitag abend mit Lam und zwei seiner Freunde in der Bar59 in Luzern. War cool, aber wir sind dann doch noch mal umgezogen in ne kleinere Location, wo wir dann noch ne ganze Weile getanzt haben. Die anderen beiden waren auch total super drauf und wir haben uns spitze verstanden.

Am Samstag stand Frühjahrsputz auf dem Plan. Animiert durch das schöne Wetter hab ich plötzlich angefangen mein Fenster zu putzen, was sich aufs Fensterbrett ausweitete und sich dann im ganzen Zimmer und schließlich in der Restwohnung fortsetzte. War so eigentlich doch spontan gewesen. Aber war mal wieder notwendig. Jetzt ist alles schöner, und Wäsche ist auch wieder im Schrank ;-)

Fast oben

Abends wollte ich wieder mit Martin und Lam fortgehen, was sich dann aber leider zerschlug, weil Lam länger arbeiten musste. Aber dafür war der nächste Tag umso toller. Ein Arbeitskollege hat mich abgeholt und wir sind klettern gewesen. Ich war das erste mal im Fels klettern. Das war sehr ungewohnt am Anfang, aber wurde mir von minute zu minute sympatischer. Und das Wetter war so toll. Im Februar den ganzen Tag in T-Shirt und kurzer Hose draußen stehen ist toll! In absoluter Windstille, vorm Fels, mit stahlblauem Himmel oben und atemberaubender Kulisse im Rücken. GENIAL!!! Und es ist so anders als in der Halle! Es war ein toller Tag. Der Heimweg führte uns auf einer wunderschönen Naturstrecke (Ich will auch endlich wieder Motorrad fahren!!!) nach Hause. Ich hab einen herrlichen Sonnenuntergang mit total kitschigen rosa Bergen gesehn. Wenn ich euch das alles doch nur mal zeigen könnte. So in echt mein ich… 20.15Uhr war ich wieder zu Hause. Absolut fertig (bin wieder bis ans bzw. knapp übers Limit gegangen) hab ich dann nur noch zwei Anrufe getätigt und bin ins Bett gefallen.

So und seit heute funktioniert leider das Internet nicht. Wir haben eine “kleinere” Auseinandersetzung mit unserem Telefon-/Internet-anbieter hinter uns und können jetzt erstmal nur warten. Ich hoffe mal, dass wir möglichst bald wieder Internet zu Hause haben. Also wundert euch nicht, wenn ich die nächsten Abende nicht erreichbar sein sollte.

Bis bald!

Eure Linda

Valentinstag February 13, 2008

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Hallo ihr Lieben da draussen,

Heute ist nun Valentinstag. Der Tag der Liebe. Ich bin alleine. Aber bald wirds besser. Carsten kommt am Wochenende her. Das wird bestimmt schön!

Ansonsten kann ich euch gar nicht viel neues erzählen. Ausser von letztem Wochendende vielleicht. Da war ich alleine. Ich wollte bissel an meinem Praktikumsbericht schreiben und mit den neu gewonnenen Luzerner Freunden abends um die Häuser ziehen.

Am Samstag hab ich den Plan auch erstmal mit nem ganz tollen Ausschlafemorgen angefangen. Hab bis mittags noch im Bett gelegen und gelesen. Mein Mitbewohner und sein Kumpel waren nicht da (beide in Deutschland – was mach ich nur verkehrt? :-) ) und der Rest sind Studies, die krass am Lernen sind. Aber nicht so schlimm. Dann wollte ich mich eben mit Snowboarden austoben (Plan 13.00 an der Piste stehen und nur noch halben Preis bezahlen). Auf der Hinfahrt bemerke ich beim Tanken, dass meine Bankkarte verschwunden ist. Also nichts mit Boarden, sondern erstmal heim und suchen – und ärgern – und sperren lassen – und wieder ärgern – und wiederfinden – und wieder anrufen – und nochmal ärgern – usw. So kann man den nachmittag auch rumbringen.

Gut dann eben Praktikumsbericht schreiben… Hat auch sein gutes. Als ich am Abend immer noch niemanden erreiche wegen weggehen beschliess ich mir nen schönen Abend mit dem Benny (Freund meiner Mitbewohnerin) zu machen, der grad Urlaub hat und auch allein zu Hause ist. Wir Pokern. Zwar nur online, weil wir nur zu zweit sind, macht aber trotzdem grossen Spass und wir beschliessen dass wir das am Sonntag abend wiederholen.

Sonntag wieder ausschlafen und lesen. Dann geht’s zum Snowboarden (ja, diesmal wirklich) und abends nach bissi Bericht schreiben wieder ins Wohnzimmer zum Pokern. Der Onlinepokertisch stellt sich als echt lustig heraus. Wir sind eigentlich mehr am chatten als am pokern und spielen ganz schönen Rotz. Haben dafür grossen Spass mit einem Österreicher und noch nem Kumpel vom Benny die am gleichen Tisch sitzen. War echt lustig. Auch dieser Abend geht bis kurz nach mitternacht.

Wie ging es die Woche weiter? Wie immer eigentlich. Mit jeder Menge Arbeit und wenig Schlaf. Dafür mit dem Ergebnis, dass mein Beleg an der Uni anerkannt wurde, für den ich am 25. Januar extra heim (nach Chemnitz) gefahren war. Auch was schönes.

Die Abende kann man im Internet ganz gut rumbringen. Ausser am Montag, da war ich klettern. Ich hab jetzt hier jemanden gefunden mit dem ich regelmässig in die Halle fahren kann zum sporteln. Das war bis vor drei Wochen ja immer so ein Problem. Das ist ja nun mal n Sport, der nicht alleine geht…

So, mehr fällt mir jetzt erstmal nicht ein. Sorry. Hab auch keinen neuen Fotos für euch. Aber ich mach mal bei Gelegenheit noch welche von unserer lustigen Pokerrunde im Wohnzimmer :-)

Also bis bald

tschaui

Letzter Fasnachtsbericht February 7, 2008

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Salut,

Im Zug auf der Hinfahrt

So, heute ist nun schon Donnerstag und aber mir kommt es immer noch so vor, als hätte ich mein Bett die ganze letzte Woche nicht gesehen. Ja, das “Diesmal bleib ich aber nicht so lange” ist wieder nicht aufgegangen. Zweimal in Folge nur 3 Stunden geschlafen macht sich halt doch bemerkbar, wenn man den ganzen Tag auf Arbeit sein muss.

Die grosse Cervelatwurst

Aber ich bereue nichts. Es war wieder irre. Laut Zeitungen waren 38000 Menschen in Luzern zum Feiern am Dienstag. Irre, oder? Und das, wo die Innenstadt doch so klein ist. Beim Monstercorso haben 90 Guggenmusiken gespielt. Das ging mehr als drei Stunden.

Meine Zwerge und ich im Schattenriss

Geniale Party, geniale Lüüt (äh… Leute mein ich natürlich). Ja, ich hab mir’s nochmal richtig gut gehen lassen.

Ich stell jetzt einfach mal n paar Fotos rein ohne noch ewig drüber zu schreiben… Guckt einfach die letzten Artikel durch.

Ohne Worte

Ihr glaub mir eh nicht, was hier ab ging. Das kann man einfach nicht mit Worten beschreiben. Nur das Wort Ausnahmezustand trifft es annähernd.

Sind das nicht geniale Kostüme?

Und nun? Mit dem Taxi nach Hause...

Ach, eins noch. Hier wird recht wenig kommentiert in letzter Zeit! Bitte um Besserung!

Hoch lebe die Fasnacht! February 5, 2008

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Gruezi mitenandr,

Heute ist nun das letzte mal Fasnacht. Dann ist aber auch genug! Seit Donnerstag morgen herrscht in ganz Luzern Ausnahmezustand. Alle (!) Einwohner Luzerns und Umgebungs feiern. Es geht ja auch gar net anders bei dem Krach. Pausenlos (Seit Donnerstag wie gesagt) ziehen die Guggenmusiken durch die Stadt (Tag und Nacht!) Die Stadt tobt. Abends erst recht! Gestern war wieder alles so voll. Und ich mittendrin :-) Und unter den 40.000 Leuten treff ich doch tatsache drei der sieben Luzerner, die ich bisher kenne. Die Wahrscheinlichkeit eines Lottogewinns wäre auch nicht viel kleiner gewesen.

Den Ché hab ich auch getroffen

Auf jeden Fall war es super und ging auch wieder ewig lange. Nachdem nachts keine Taxis mehr zu haben waren (alle besetzt) haben sich Lam und ich entschlossen nach Hause zu laufen. Naja das war schon ein ganz schönes Stück Weg von der Innenstadt Luzerns bis zu uns nach Hause. (Für alle Noch-nicht-so-lange-Lindas-Blog-Leser: Lam ist mein Mitbewohner – Nicht dass da irgendwelche Gerüchte aufkeimen.) Halb vier waren wir dann zu Hause. Und um sieben hat schon wieder unbarmherzig der Wecker geklingelt.

Naja, heute nochmal, und dann erstmal ausruhen. Aber ich freu mich auf heute abend. Das ist eine Stimmung hier in Luzern, das kann man mit Worten überhaupt nicht beschreiben. Selbst eingefleischte Faschingsmuffel wie meine Eltern (die übrigens am Wochenende da waren) haben sich absolut von dem Ambiente einfangen lassen. Es ist einfach genial. Und es ist sooo anders als Fasnacht in Deutschland. Es ist einfach nicht dieses sinnlos pseudo-lustige Traaaaa-Raaa. Die Musik ist so anders und die Leute hier leben die Musik einfach. Ich bin auf jeden Fall nächstes Jahr um diese Zeit wieder in der Schweiz!

Meine Zwerge und ich

Ja, also am Wochenende waren wie gesagt meine Eltern da. Das war schön! Am Samstag nachmittag kamen sie an, haben meine Wohnung besichtigt und dann sind wir in die Luzerner Altstadt gezogen. Und dort haben wir einfach nur stundenlang die Gassen durchstreift und uns verzaubern lassen. Abends gab’s dann ein Familienessen beim Italiener. Ich glaub das haben wir seit 5 Jahren nicht gemacht. Den Rest vom Abend hab ich dann zu Hause verbracht und hab bissel Schlaf vorgeschlafen für die Tage jetzt :-)

Sonntag ging’s nach einem ausgiebigen Frühstück ab zum Pilatus (höchster und schönster Berg der Umgebung). Wir haben eine stundenlange schöne Schnee-Winter-Wanderung durch herrliche Landschaft gemacht. Es sind herrliche Fotos entstanden. Oben am Ziel (wir waren nicht ganz oben, da wäre zu viel Schnee gewesen) haben wir herrlich in der Sonne gesessen, uns gebräunt und uns einfach gefreut wie gut es uns geht. Abwärts gings dann ganz schnell – trotz oder gerade wegen des knietiefen Schnees. Meine Mutter war sehr traurig, dass wir keinen Schlittel ausgeliehen haben. Uns sind beim Wandern den ganzen Tag hunderte Schlitteler jeglichen Alters begegnet. Hier macht sich da niemand was draus, auch als Erwachsener noch mit jeder Menge Gaudi die Hänge runterzupesen. Das ist toll!

im Zwiegespräch mit einem Gartenzwerg

Ein schönes Familienabendbrot rundete den Tag dann ab. Es war einfach wunderschön wiedermal mit den beiden so ausgiebigschwatzen zu können und sie um mich zu haben.

Ja und Montag nun gings dann wieder auf Arbeit und abends halt zur Party. Genau wie heute. Nur dass es heute herrliches Wetter ist. Der Pilatus steht wieder draussen am Fenster und lockt mit schwarzem Fels und herrlich weissem Schnee vor strahlend blauem Himmel. Und das alles zum Greifen nah. Und ich darf hier wohnen. Ich habs gut!!!

Fasnacht in Luzern February 1, 2008

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Hoi zammä,

Lam und ich

Ich hatte einen super abend! Die ganze Stadt war eine einzige grosse Fasnachtsparty. Sowas hab ich noch nie erlebt. Ich wusst gar nicht, wie sehr es mir gefehlt hat abends fortzugehen, zu feiern, zu tanzen,…

Monster beim Umzug

Es war soooooo toll. Ich bin irgendwann nach 24Stunden am Stück Fasnachtsfeiern ins Bett gefallen und bin heute hundemüde. Und ich hab ne riesige schwarze Miezekatze im Kopf ;-) Ich hab seit Mittwoch früh insgesamt 7 Stunden geschlafen.

Guggenmusik mit König der Löwen als Thema

Reicht irgendwie nicht. Mir zerrt es mit Gewalt die Kiefer auseinander dauernd. Aber ich bin pünktlich um 8 auf Arbeit gewesen heute morgen. Wer feiern kann, der kann auch arbeiten, haben meine Eltern immer gesagt. Und recht haben sie.

mal ganz gruselig

Ja auf jeden Fall war es toll. Erst über zwei Stunden Umzug angesehen mit 36 Bildern und zwischendrin noch jeweils eine Guggenmusik. Das war fantastisch.

Fast wie zu Hause

Dann sind wir noch bissi durch die Innenstadt gezogen (”Wir” sind in dem Fall mein Mitbewohner Lam und ein Kollege von ihm) und dann zu einem weiteren Kollegen von meinem Mitbewohner gegangen und haben dort gefeiert (nen Apéro getrunken).

Durchschnittliche Konfettidichte in der gesamten Innenstadt!

Der war erst nicht da, aber sein Mitbewohner hat uns auf seiner Feier auch freundlich aufgenommen :-) Ne halbe Ewigkeit später war’s erst um sieben und ich hätte echt fertig sein können mit feiern, weil ich ja schon seit halb vier morgens am Fasnacht feiern war und auch schon dementsprechend “Vorsprung” hatte.

Gruppenbild im Flur

Aber es war toll! Gegen viertel neun haben wir dann die Altstadt unsicher gemacht. Und da haben wir dann getanzt und gelacht und getanzt und weitergetrunken und getanzt und so weiter… Total irre!

Lam und die Unbekannte ;-)

Das hat mir so gefehlt!!! Vier Monate nicht so weggewesen. Es war so super.

Die zwei Holländer

Und das beste daran war, dass wir alle mit zunehmendem Alkoholpegel uns immer besser verstanden haben. Und jetzt mein ich mal wirklich die Sprache. (Der Rest hat sowieso gepasst!) Ich habe super auf schweizerdeutsch und holländisch kommuniziert, ohne eine von beiden Sprachen wirklich zu können :-)

Party im Flur

War ne spitzensupergeniale Party! Dann bin ich irgendwann auf die Suche nach meinem Velo gegangen und bin heimgefahren. Alleine. Aber ich bin angekommen und halbtot schlafen gegangen (gegen 3).

Mein Mitbewohner Lam und ich kurz bevor es in die Altstadt ging

Heute, mit einem Tag Abstand betrachtet war die Feier immer noch genial. Ich hab sooo viele neue Leute kennen gelernt und so viel Schweizer Mentalität spüren dürfen. Luzern ist hier echt die Hochburg des Fasnachtfeierns. Ach ja, und ich hab noch zwei für mich neue Spezialitäten kosten dürfen. Zum Urknall bereits früh den Kaffee Schnaps (ganz dünner Kaffee mit Zucker und ordentlich Zwetschge (Pflaumenschnaps) und abends dann Holdrio (Hagebuttentee mit Zwetschge). Klingt beides furchtbar aber ist hier echt super bekannt und schmeckt doch ganz gut!

Ach ja, und ne Orange hab ich dann am Nachmittag trotzdem noch gefangen von einem der Umzugswagen.

Auf jeden Fall haben mich die verkleideten Menschenmassen fasziniert. Von allen Luzernern, die gestern unterwegs waren haben echt so 70-80% ein Kostüm angehabt. Die meisten haben dazu überdimensionale Masken noch gehabt. Es war einfach ein irres Erlebnis. Ich werde ganz bestimmt Montag oder Dienstag nochmal feiern gehen. Wenn man schon mal hier ist zur Fasnachtsssaison :-)


Es Gruessli

Linda